AdresslisteKontaktSuche

HERZLICH WILLKOMMEN

VON GEISTESBLITZEN

Manchmal ereilen einen Gedanken wie Blitze. Zwischendurch fällt es uns wie Schuppen von den Augen und wir erkennen komplexe Zusammenhänge, verstehen Situationen in ihrer ganzen Dichte und Tiefe oder sind plötzlich ganz inspiriert und begeistert.


Geistesblitze eben.


Damals an Pfingsten in Jerusalem fingen die Jüngerinnen und Jünger Feuer, erlebten während des Pfingstfestes das Wirken des Heiligen Geistes, das sie beGEISTerte.


Es war ihnen von Jesus zum Abschied versprochen, wie ein letzter Händedruck und ein gutes Wegwort mitgegeben worden:


Ihr werdet von der Kraft des Heiligen Geistes erfüllt werden. Und dieser Geist wird euch die Kraft geben, überall meine Zeugen zu sein (…).1

 

Einige haben dies ganz eindrücklich erlebt. Aus ihnen wurde eine verbindlich wachsende Gemeinschaft von Menschen, die ihren Glauben teilten und es bis heute tun.


Andere standen verständnislos daneben, auf der Suche nach logischen Erklärungen des auffälligen Benehmens der Menschen mit Geistesblitzen, Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes begeistert waren.


Ja, Pfingsten lässt vermutlich auch heute Frauen und Männer, die den menschlichen Verstand als Mass aller Dinge annehmen, Kopf schüttelnd zurück.

 

Aber es ist eine tolle Gelegenheit, Gottes Kraft zu begegnen, die uns vielfältig – eben auch durch Geistesblitze – überraschen kann, die wie ein Händedruck Sprachen und Grenzen überwindet und Menschen verbindet – verbindet mit anderen und mit Gott.


Ich wünsche mir, dass wir rund um Pfingsten etwas von dieser göttlichen Kraft und Begeisterung erleben und in uns – trotz allen Fragens und Zweifelns – immer wieder Hoffnung und Sehnsucht nach der Verbindung mit Gott erwachen.

 

Pfr. Luc Hintze und Pfrn. Tabea Stalder

 

1 Apostelgeschichte 1,8